LAURA M. NEUNAST
LIEBE IN ZEITEN DER PSYCHISCHEN KRANKHEIT


Das Selbst ist in Verstimmung geraten: erst wegen der Ödnis der Vorstadt, dann wegen der Eltern, wegen des eigenen Körpers und der eigenen seelischen Krankheit. In bleibenden Bildern lesen wir aber auch von dem Kampf gegen die Leiden des geliebten Anderen, von seiner Sucht, von den leisen Versuchen einer Rettung und vom Verlust.  Die Gedichte spüren diesen inneren Konflikten feinfühlig nach und legen ihr Ohr an das trauernde Ich, um zu verstehen, was es bedeutet, in jungen Jahren einen vertrauten Menschen zu verlieren. Laura M. Neunast schreibt in ihrem ersten Gedichtband vom Treiben zwischen Erinnerung, Verdrängung, Leere und Depression. Ihre kurzen Verse sind wie ein Nachdenken im Dämmerzustand.


48 Seiten, Broschur mit Fadenheftung
8,00 EUR – Erscheint am 29.01.2021

LAURA M. NEUNAST

Laura M. Neunast, geboren 1993, wuchs in Uelzen auf und absolvierte dort eine Ausbildung zur Buchhändlerin. Seit 2019 studiert sie Germanistik und Religionswissenschaft in Hannover. Neben Auftritten bei diversen Open Mics und Lesebühnen twittert sie regelmäßig über ihren Account @komodowaranin und schreibt an ihrem ersten Roman.

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